Adenauer – der Demagoge

3 Nov

Antikommunismus als Gründungskitt der CDU

„Ich wollte, meine Freunde, die Bewohner der Ostzone könnten einmal uns offen schildern, wie es bei ihnen aussieht. Unsere Leute würden hören und sehen, dass der Druck, den der Nationalsozialismus durch Gestapo, durch Konzentrationslager ausgeübt hat, mäßig war gegenüber dem, was jetzt in der Ostzone geschieht.“ so Adenauer auf dem Goslarer Parteitag (vom 20. bis 22. Oktober 1950). Deutschlandradio Kultur geht mit dieser Infamie, die die alten Nazis der neuen  bundesdeutsche Gesellschaft entlastete, recht moderat um. Aber davon abgesehen, ist das „Kalenderblatt“  aufschlussreich. Hinzugefügt sei: Der Gründungsmythos von CDU und Bundesrepublik lebt bis heute von der Delegitimierungsdemagogie gegenüber der schamlos abgehängten und „den Russen“ ausgelieferten „Soffjetzone“ (1950! schon DDR). Derlei demagogischer Antikommunismus hat Tradition und wird, wann Gefahr in Verzug, noch immer erfolgreich mobilisiert und als moralische Keule über den Häuptern leicht zu verschreckender Bürger geschwungen.

Antikommunismus – die moderne Variante:

(s. a. Spiegelfechter !)

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