Stuttgart 21 – Leipzig 89

1 Okt

(Von BLOG zu BLOG)

Wen empört es nicht,

wenn die Arroganz der Macht zuschlägt und Bäume  j e t z t,  unter den Tränen der Demonstranten, absägt, um Tatsachen zu schaffen, ehe der ganze Betrug an den Tag kommt? Die heute die Helden spielen, und ihren nächsten Wahlsieg großzügig für einen gigantischen U-Bahnhof „opfern“, werden wissen warum. Unter dem Schutz von Wasserwerfern versuchen sie ihr Schäfchen ins Trockene  bringen!  Wie war das noch im Hebst 89? „Wir sind das Volk – keine Gewalt!“ Es gibt da noch viel zu lernen, nachdem wir nun  e i n  Volk sind!

Susanne Wiest hat etwas zum Thema gefunden.

Und  Spiegelfechter (Jens Berger) spricht vom Bahnhof des himmlischen Friedens. Zu Unrecht?

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3 Antworten to “Stuttgart 21 – Leipzig 89”

  1. Susanne Wiest 1. Oktober 2010 um 23:52 #

    Hallo Jost, war schön Dich heute kennenzulernen. Herzlich, Susanne

  2. Heine-Fan 2. Oktober 2010 um 09:31 #

    Das nennt sich Rechtsstaat, geführt von den Leuten, die die DDR für einen totalen Unrechtsstaat halten.
    Als Ossikind sehe ich das ganz anders.
    Es war ein Unrecht, dass Menschen, die gen Westen wollten, damit rechnen mussten 1. in den Knast zu gehen und 2. beim direkten Fluchtversuch abgeknallt zu werden.

    Das war für mich das grösste Unrecht.

    Alles andere, wie Meinungsfreiheit, Pressefreiheit usw. stehen auch heute mehr auf dem Papier.

    Dass selbst Kinder von der Polizeigewalt nicht verschont blieben bei dieser Demonstration… mir fehlen die Worte dafür.

    Andere sagen: Warum nehmen die auch ihre Kinder mit, selber Schuld.

    Kürzlich hörte ich beim Autofahren Nachrichten.

    Zu hören war: Einem Mann, der sich weigerte seine Papiere zu zeigen und sich auch keine Handschellen anlegen lassen wollte, wurde von dem Polizisten mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

    Ein Entsetzenssäufser kam sofort von meinem Sprössling auf dem Kindersitz und diese Worte: Mama, das darf man doch nicht. Der Mann kann doch eine Gehirnerschütterung bekommen.

    Tja, wie erkläre ich das meinem Kind?

  3. Manfred Peters 2. Oktober 2010 um 12:36 #

    Was wäre, wenn der „Law & Order-Grünen-SPD-Konvertit“ Otto Schily und sein Freund vom Hindukusch, Peter Struck, als Innen- und Verteidigungsminister noch Regierungsgewalt hätten?
    Der Einsatz der Bundeswehr im Inneren war erklärtes politisches Hobby des Otto, die Lösung weltpolitischer Konflikte mit Gewalt die des roten (schwarzen) Peter.
    Zusammen bildeten sie heute sicher eine „überkritische Masse“ zur Lösung unliebsamer Probleme im Inneren – Stuttgart! mehr dazu hier!

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